FDP Charlottenburg-Wilmersdorf

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Home Bezirksverband Ortsverbände OV Charlottenburg-West
OV Charlottenburg-West

 


Der Ortsverband Charlottenburg-West ist einer der traditionsreichsten Ortsverbände des Berliner Landesverbandes. Seit über 50 Jahren deckt er den Westen und den Norden Charlottenburgs ab. Bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus hat er exzellente Ergebnisse mit bis zu 20 % der Stimmen im Wahlkreis Westend eingefahren. 

Mit ca. 120 Mitgliedern ist er einer der kleinen Ortsverbände des Bezirksverbandes, aber einer der größten im gesamten Berliner Landesverband. Die ausgewogene Mischung aus Mitgliedern aller Generationen macht jede Mitgliederversammlung zu einem interessanten Meinungsaustausch. Das Programm des Ortsverbandes reicht von Themenabenden mit interessanten Referenten bis hin zu gemeinsamen Festen und kulturellen Veranstaltungen.

Sie sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltung des Ortsverbandes teilzunehmen. Melden Sie sich bei Interesse und Fragen einfach bei  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .

Ortsvorstand

Vorsitzender:
Volker Adams
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Stellvertreterinnen:
Claudia Volkmann
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Susanne Jensen
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Schatzmeister:
Lauri Lehmann

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Beisitzer:

Ann Margret von dem Knesebeck
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Fabian Kyrieleis
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Philipp Kardinahl

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Aktueller Hinweis

Ich kann also wie gewöhnlich wieder von Berlin nach Potsdam fahren. Ich kann normal ins Deutsche Theater gehen, „obwohl“ ich im Westen Berlins wohne. Ich kann mit der Bahn von Spandau nach Friedrichshagen fahren und von dort nach Neuenhagen wandern – ohne Ausweis, Passierschein und Kontrolle.


Zwar muss ich damit rechnen, dass die S-Bahn zeitweilig nicht fährt, weil irgendetwas mit der Stromzufuhr nicht funktioniert. Oder es kann passieren, dass der Regionalzug im Ostbahnhof stehen bleibt, weil das Ablösepersonal nicht gekommen ist. Auch kann sein, dass ich auf dem Rückweg von Neuenhagen nach Hoppegarten den „SEV“ (= „Schienenersatzverkehr“) nehmen muss, da die S-Bahn in Hoppegarten endet. Da stört mich wenig, dass mich der Busfahrer anschnauzt: „Die Fahrkarte hätten se schon längst beim Automaten koofen können. Jetzt jeht allet vonner Zeit ab!“

Das nehme ich in Kauf, denn ich bewege mich im profan vereinten Deutschland und muss nicht fürchten, Lech Walleca oder Hillary Clinton über den Weg zu laufen, wenn ich die alltägliche Einheit erlebe. Auch brauche ich nicht mehr die Rheinländerin Alice Schwarzer ertragen, wie sie sich als DDR-Kennerin outet und zu verstehen gibt, dass sie weiß, was „Bückware“ war.


Die Party ist aus. Sogar die nachgestellte Mauer aus überdimensionierten Legosteinen wird abgeräumt, und das Brandenburger Tor ist wieder – wie Ronald Reagen es einst gefordert hat – „open“. Da kann jetzt Silvester gefeiert werden oder Lukas Podolski auftreten. Barack Obama dagegen wird so leicht nicht an diesen Ort kommen. Das hat ihm die Weltkanzlerin Angela Merkel verboten. Und dass wieder braune Horden mit Fackeln durchs Tor ziehen, so dass es dem Beobachter Max Liebermann einst zum „Kotzen“ wurde, befürchtet niemand. Die Party ist aus, und manchmal – wenn sie das richtige „Zeitfenster“ erwischen – können sogar ganz normal wiedervereinigte Deutsche unter dem geduldigen Tor flanieren.

„Ach, die Menschheit ist so gut, wenn die Leiche stinken tut!“, reimte einst Ingo Insterburg in West-Berlin. Das ist jetzt weg, ebenso wie die DDR. Diese wurde durch die „friedliche Revolution“ zerstört, lernten wir jetzt. Aber dass diese „Revolution“ nur erfolgreich sein konnte, weil das Sowjetsystem implodiert war und weil dessen „bewaffnete Organe“ wie die „Rote Armee“, die „Volksarmee“ oder die „Volkspolizei“ die Waffen stecken ließen, davon wurde wenig geredet am Jahrestag. Hinterher muss Geschichte heroisch sein, und sie war doch nur profan.

Viele Bürgerbewegte im Osten träumten dagegen von einem „dritten Weg“, und im Westen hatten ohnehin nur die Alten wie Helmut Kohl oder Willy Brandt „Bock“ auf die nationale Einheit. Die Zahl der Gegner der Einheit war Legion – in Ost und West. Die Mehrheit der frei gewählten Abgeordneten in der Volkskammer jedoch sah, dass die DDR nicht nur danieder lag, sondern auch herrenlos geworden war. So wagten sie den Anschluss an die politisch und wirtschaftlich erfolgreiche Bundesrepublik, gegen den Willen der Mehrheit deren Bevölkerung.